+ Exkursion Innsbruck 3ab

Exkursion Innsbruck 3ab
Vom 22. bis 24. Mai 2017 besuchten 39 Schüler/innen und vier Lehrpersonen wieder die Tiroler Landeshauptstadt. Nach einer fünfeinhalbstündigen Busfahrt kamen wir in Innsbruck an.

Wir fuhren mit der Straßenbahn in den Stadtteil Wilten und statteten der Glockengießerei Grassmayr einen Besuch ab.
Dieser, seit 1599 bestehende, Familienbetrieb erzeugt und repariert Glocken jeder Art und stellt nunmehr auch Klangschalen her.
Der Firmenchef und seine Tochter erzählten uns alles Wissenswerte über den Bau und die Geschichte der Glocken.
Die Führung durch das Glockenmuseum, die alte und die neue Werkstatt waren für uns wirklich beeindruckend.

Anschließend ging es zu Fuß das letzte Stück hinauf zum Tirol Panorama am Bergisel.
Dieses Gebäude, das zum Tiroler Landesmuseum gehört, schickt seine Besucher/innen auf eine spannende Zeitreise durch die bedeutenden Stationen der Tiroler Geschichte und Kulturgeschichte. Das TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum beleuchtet den Mythos Tirol aus verschiedensten Blickwinkeln und bietet so einen umfassenden Einblick in das spannende und komplexe Thema.
Das Riesenrundgemälde bannt auf 1000 Quadratmeter in faszinierender und atemberaubender 360-Grad-Sicht den Tiroler Freiheitskampf. Das 1896 geschaffene Gemälde dokumentiert alle Facetten, die den Mythos Tirol ausmachen. Es zeigt Landschaften und Menschen, den unbändigen Drang nach Freiheit und den in dessen Folge entbrannten Kampf, die starke Verbindung zu Religion und Gott.

Im Anschluss daran führte uns der nächste Programmpunkt vorbei am Andreas-Hofer-Denkmal am Bergisel hin zum Sprungstadion.
Die Bergisel-Schanze ist FIS-Wettbewerbsanlage und zugleich als Mattenschanze Ganzjahres-Trainingszentrum.
Von der Aussichtsterrasse genossen wir den Ausblick über das Inntal und die gegenüberliegende Nordkette.

Mit dem Bus ging es abschließend zu unserer Unterkunft im Stadtteil Hötting und ein ausgiebiges Abendessen beendete den ersten Tag.

Am Dienstagvormittag fuhren wir mit dem Kristallwelten-Shuttle nach Wattens und besuchten die Swarovski Kristallwelten.
Seit dem 120-Jahr-Jubiläum des Traditionsunternehmens Swarovski und dem 20-jährigen Bestehen präsentieren sich die Swarovski Kristallwelten seit Mai 2015 noch größer, funkelnder und faszinierender.
Nach einer kurzen Einführung in der Eingangshalle wurden wir in die Welt der Kristalle entführt und einige von uns ließen den einen oder anderen Euro im Shop liegen.

Nach der Rückfahrt und einer kurzen Mittagspause im Stadtzentrum, gingen wir in die Hofkirche („Schwarzmanderkirche“). In dieser Kirche befindet sich das Grabmal von Kaiser Maximilian. Um dieses Grabmal wurden Jahre später 28 gegossene Bronzefiguren („Schwarzmander“) gruppiert.

Zusätzlich befindet sich in dieser Kirche auch das Grab von Andreas Hofer.

Danach spazierten wir zur Talstation der Nordkettenbahn. Die unterste Sektion, die Hungerburgbahn ist eine Standseilbahn. Die neue Hungerburgbahn gilt seit ihrer Eröffnung 2007 als neues Wahrzeichen von Innsbruck und wird häufig als heimliche U-Bahn Innsbrucks bezeichnet, da ein großer Teil der Strecke unterirdisch verläuft.
Von dort fuhren wir hinauf zur Talstation der Seegrubenbahn.

Hier genossen wir kurz den Blick auf die Stadt. Da das Wetter sehr gut war, fuhren wir auch zur Bergstation der Nordkettenbahn und spazierten zum Gipfelkreuz des Hafelekars. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht über das gesamte Inntal, das Karwendelgebirge, das Wipptal, die Stubaier Alpen und die Tuxer Alpen.

Bei der Rückfahrt ins Tal machten wir beim Alpenzoo Station. Am Fuß der Nordkette, über den Dächern Innsbrucks, befindet sich Europas höchstgelegener Zoo (750 m). Auf etwas mehr als 4 ha werden in naturnah gestalteten Gehegen, Terrarien und Aquarien etwa 2000 Alpentiere von rund 150 Arten gepflegt.

Zu Fuß mussten wir dann den Weg in unsre Unterkunft antreten, da ein technischer Defekt die Hungerburgbahn lahmlegte. Nach dem Abendessen in der Altstadt ging ein anstrengender Tag zu Ende.

Am Mittwoch fuhren wir nach einem reichhaltigen Frühstück wieder nach Hause. Gegen vierzehn Uhr erreichten wir, etwas ermüdet, wieder unseren Heimatort.
Obwohl es recht anstrengend war, haben uns diese drei Tage in Innsbruck sehr gut gefallen.